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Februar 1988

2. Jahrgang, je] VON TUE Te!

INTERNATIONAL DAS MAGAZIN FÜR AKTIVE PC-ANWENDER

Festplatte: » Kaufhilfe

21111: 1117-74 1: gemacht 1:1. 14 /011.0107, 2.1177:

II 1 Quick gegen ulldele) » Werkstatt

Joystick: » Grundlagen » Joystick am

Druckerport

Neuer Kurs: _ Speicherresidente Programme selbst gemacht

... und viele Tips & Tricks

Wie teuer darf Low Cost-Software sein?

Wollen Sie wirklich 400 Mark für ein Textprogramm ausgeben, das auf Ihrem IBM-PC, Schneider- PC oder Kompatiblen läuft? Das war bisher, was man sich unter Low Cost-Software vorstellte. Aber jetzt ist Schluß mit diesen überhöhten Preisen! Endlich gibt es für Ihren PC eine Text-

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@ Komfortable Adressenverwaltung und Serienbrieffunktion

® Automatisches Sichern des Textes in vorgebbaren Zeitabständen

© Per Tastendruck zwischendurch ins DOS und wieder zurück

© Phonetisches Suchen: Mayer? Meier? Maier? Kein Problem!

@ Die UNDO-Taste rettet gelöschte Textzeilen (bis zu 32000 Zeilen)

® Layout auf Bildschirm: Paßt die Randeinstellung? Stimmt der Seitenumbruch? © Drucken auf Bildschirm: kursiv, fett, unterstrichen, breit, doppelt hoch ...

@ Linealzeilen im Text: Schreiben mit beliebigen Formateinstellungen

© Integrierter Diskettenmanager, der sogar Disketten formatiert

e Mit der ASCII-Tabelle können Sie den gesamten IBM-Zeichensatz nutzen

© Rechnen im Text: wie in BASIC mit 26 Variablen und Systemvariablen

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Standards helfen allen

Die Software-Welt für den PC erlebt einen Umbruch. Schlagworte wie OS/2, EMS oder Windows machen die Runde. Diese Begriffe stehen für neue Software-Standards, die die Grundlagen für die Anwender-Software von mor- gen bilden. Ob unter dem neuen Multitasking-Betriebssy- stem OS/2 oder dem Speichererweiterungs-Standard EMS oder unter der grafischen Benutzeroberfläche Windows: Immer leistungsfähigere, aber auch immer komplexere Software läuft auf PCs des Industriestandards. Die Softwa- re-Anbieter, die diese Standards im Markt etablieren, ha- ben natürlich einen gewissen Wettbewerbsvorteil gegen- über den vielen Kleinanbietern, die sich erst mühsam mit den neuen Standards vertraut machen müssen. Sie sehen sich daher oft genug Vorwürfen aus diesen Reihen ausge- setzt. »Ungerecht«, tönt da so manche Stimme, und: »Die großen Software-Hersteller wollen nur den Rahm ab- schöpfen und die Kleinen ausbooten«.

Nicht viel anders sieht es im Hardwarebereich aus. Seit IBM das Personal System /2 auf den Markt gebracht hat, reißen wilde Spekulationen über die damit verbundenen Ziele nicht ab. Selbst sonst gut unterrichtete Fachzeit- schriften argwöhnten, IBM betrachte das Personal System /2 als »Clone Killer«, da die Hardware so ausgelegt sei, daß sie niemand nachbauen könne. Um dem ganzen dann die Krone aufzusetzen, halten sich bis in die jüngste Zeit die Gerüchte, das neue Betriebssystem OS/2 werde nur auf Original-IBM-Hardware laufen. Zumindest die DOS-Leser wissen es spätestens seit der letzten Ausgabe besser: Un- ser Bericht über das Innenleben von OS/2 in der Ausgabe 1/88 räumte mit allen Gerüchten und Spekulationen um 0S/2 gründlich auf.

Festzuhalten bleibt: Wenn ein großer Hersteller, gleich ob auf dem Hardware- oder dem Software-Sektor, einen neu- en Industriestandard zu setzen versucht, bilden sich als- bald die unmöglichsten Gerüchte um die Ziele, die wohl damit verbunden seien. Der gesunde Menschenverstand reicht allerdings auch ohne künstliche Intelligenz durch- aus, um zumindest folgendes zu sehen: Wenn - zum Bei- spiel - IBM eine neue Computer-Generation ankündigt, dann entsteht dadurch ein Standard, dem andere sich an- schließen können und sollen. Denn: je mehr Hardware- Hersteller mitziehen, desto interessanter wird das System für die Software-Hersteller. Je mehr Software für ein neues Computersystem produziert wird, desto mehr Anwender kaufen die Computer. Je mehr Anwender die Computer kaufen, um so mehr Geld verdienen alle - auch IBM. Gleiches gilt für den Software-Sektor. 05/2 wird ja von Microsoft und IBM nicht forciert, weil diese beiden Fir-

2'883 DOS

Editorial

men andere Anbieter aus dem Markt drängen wollen - das wäre nun wirklich kurzsichtig gedacht. Denn wie in- terressant ist ein Betriebssystem, für das nur zwei Herstel- ler Software anbieten? Sicher, wenn Microsoft als System- haus den Standard produziert und gleichzeitig als Anbie- ter von Applikations-Software die dazu passenden Pro- gramme entwickelt, dann ist da sicher ein gewisser Know-How-Vorsprung vorhanden. Doch andererseits ist gerade Microsoft sehr rührig, was Schulungen und Know- How-Transfer (aber nur für die Systemsoftware, bitte schön) angeht.

Nein, die Problematik liegt woanders: Zwar kann jeder Software-Hersteller hinsichtlich Bedienung und Benutzer- oberfläche sein eigenes Süppchen kochen (und tut dies auch recht extensiv), jedoch sind gewisse Standards not- wendig, um effizienter produzieren zu können. Zumin- dest die Betriebssystem-Umgebung sollte einheitlich sein - einheitlich in der Bedienung für den Anwender und in der Programmierung für den Entwickler. Doch wer, wenn nicht die »Großen«, soll denn die Standards setzen? Na- türlich gibt es Normungsbehörden und -Organisationen, doch ein Betriebssystem wird nicht dadurch zum Stan- dard, daß man ihm ein Etikett anklebt, sondern dadurch, daß möglichst viele Menschen damit arbeiten.

Womit wir wieder beim Thema wären: Die Großen der Branche bestimmen die Standards, aber diese Standards helfen allen: den kleinen und mittleren Anbietern von Hard- und Software, der Fachpresse (was wäre die DOS ohne Industriestandard?) und nicht zuletzt und in beson- derem Maße den Anwendern. Und ein kleines bißchen na- türlich auch den »Großen« - aber das wird ja noch er-

laubt sein, oder? £ (All I

Volker Everts

Inhalt

Aktuelles:

Bunt gemischt aus aller Welt

Mini-PC zum Mini-Preis 8

Multiuser-Multitasking-Betriebssystem von

Digital Research 10

Massenspeicher:

Alles über PC-Disketten 20

- Grundlagen

Die ideale Festplatte für Ihren PC 22

- Kaufberatung

So schützen Sie sich vor Datenverlusten 26

Marktübersicht Festplatten 30

Backup für Festplatten 32

- Software

Kerplalenelan m Er 34% Basic ist noch immer die verbreitetste Programmiersprache. Mit

A vielen Tricks können auch Profis aus dieser scheinbaren »Anfän-

Basic: gersprache« noch mehr herausholen.

Quick Basic und Turbo Basic im Vergleich 38 5.38

- Vergleichstest

Grafik mit der Hercules-Karte 42

- GW-Basic

Die Basic-Werkstatt 44 Wissen Sie, wie Da-

Von Basic2 nach GW-Basic und zurück 48 ten auf Ihren Disket- ten gespeichert wer-

Joysticks: den? Oder haben Sie sich schon dazu ent-

Digital-Joystick am Druckerport 50 schieden, mit einer

Bastelei Festplatte zu arbei- ten? In beiden Fällen

. Das Besondere am PC-Joystick 52 hilft a Fe

- Grundlagen Schwerpunkt auf

Paddle am Gameport-Adapter 54 S. 32

Bastelei :

Hardware:

Star NB 24-10 - ein Stern am Druckerhimmel 58

Canon LBP-8II - kompakt und professionell 60

Bitmaster für satte 24-Nadel-Grafiken 62

- Erweiterung für Hardcopies

Software:

MASM 5.0 - mehr als nur ein Assembler 64

EGA-Grafik für Basic und Pascal 67

- EGA-Utility-Pack

Windows - mehr als schlichte Fenster 68

Bilder sagen mehr als Worte 72

- GEM

Lang erwartet, endlich da: Turbo Pascal 4.0 74 R

Mehr als nur eine Datenbank 78 } N

- mit Demoversion auf Databox

Turbo CAD - die rasante CAD-Software 80

Public Domain:

\\ N Ab (! ‚ıl N.

Pfiffige Festplatten-Utilities für jedermann 92 Spielen Sie gern? Dann fehlen Ihnen an Ihrem PC sicher auch die Joysticks. Dabei ist der Anschluß ganz einfach.

Grundlagen: j sr \

Lohnt sich ein Arithmetikprozessor 56 S.50

a Dos 2’88

Inhalt

Speicherresidente Programme selbst zu schreiben, erfordert Kenntnis der TSR-Prozesse Ihres Computers. Ein neuer Kurs klärt, was sich dahinter verbirgt.

S. 106

Endlich ist er da - der neue Turbo Pas- cal-Compiler. In der Version 4.0 verwaltet

170 checking die beliebteste unter Be mcg tie den PC-Programmier- Ver wenn [checking sprachen mehr als Link Mahler

Conditiomal def Ines Henry slzas

nur ein Speicherseg- ment.

5.74

1-Help 'F2-Save |73-Losd 75-Zoon F6-Edit F9-Naks) PIE-Nain menu

Sedienungs-Anloltung) 1 (Charakteristik) OFF« kein Ausdruck |

Hardcopies lassen sich mit Bitmaster endlich auch auf 24-Nadeldruckern streifenfrei ausgeben. Ein Test über die Hardware

lesen Sie auf

S. 62

2'’88 DOS

Einsteiger:

DOS-Praxis 84 Batch-Dateien optimal eingesetzt (Teil 2) 88 Handbuch adieu! 96 - Listing

Kurse:

Speicherresidente Programme selbstgemacht (Teil 1) 106 GW-Basic ausgereizt (Teil 3) 116 Mehr Erfolg mit dBase II und III (Teil 3) 121 Utilities:

Realisation eines Druckerspoolers - schnell und einfach Kopieren mit Komfort 126 Turbo-Lister deutlich verbessert 142 - SList

Tips & Tricks:

Tips & Tricks für Programmierer 128 - Turbo-Beschleuniger 128 - Turbo-Tip 128 - Tricks mit GW-Basic 128 - »rename« statt »del« 129 - Tricks mit Compileroptionen 129 Datum und Uhrzeit richtig auslesen 129 - Cobol-Programme mit Turbo Pascal 129 - Druckersteuerung ohne Probleme 130 - Kopieren ohne »copy« 136 Mit Basic Grafiken speichern 136 Die DOS-Trickkiste 148 Backup und Restore ausgetrickst 152 Spiele:

... und wenn Sie nicht mehr weiter wissen ... 154 - Spielecorner

Thexder 157 Football Manager 158 The Pawn 158 Starflight 159 DFU:

Thomas van den Socken 160

Thomas van Toom berichtet Mailbox-Test

- Sunil in München 161

T-Bus in München 161

PC-Beschleunigung:

10 MHz-Turbokit für den Schneider PC 63

Rubriken:

Standards helfen allen 3

Editorial

Bücher

- Software-Ratgeber von Sybex 13

- PC intern 14

- Framework für Einsteiger 14

DOS-Forum 16

- Leserfragen und -antworten

DOSsier 137

Kleinanzeigen 162

Impressum 164

Inserentenverzeichnis 164

Vorschau 166 5

Aktuelles

Bunt gemischt aus aller Welt

Unter diesem Motto brin- gen wir monatlich interes- sante Neuigkeiten aus der Computerbranche: Kurio- sitäten und witzige oder geistreiche Zitate; High- lights aus der Forschung, die die Zukunft der Com- putertechnologie verän- dern könnten (oder auch nicht); Produktvorankün- digungen und daraus re- sultierende Erfolge oder Flops und was der Dinge mehr sind.

Neues aus der Computerwis- senschaft: Die Ausgabe Okto- ber ’87 des Scientific Ameri- can ist wieder einmal das A und O für jeden Computer- freak, der sich über die neue- ste Technik informieren will, ist doch diese Ausgabe ganz allein der Computerei gewid- met. Zu den Themen gehören unter anderem »Program- miertechniken für Parallel- prozessorrechner«, »Die nächste Computer-Revolu- tion«, »Supercomputer im Flugzeugbau«, und als Titel- geschichte ein Bericht über neue Mensch-Maschi- ne-Schnittstellen. Da geht es beispielsweise um den »Data- glove«, einen Handschuh mit Sensoren, der die Bewegun- gen der Hand automatisch an den Computer weitergibt. Der Computer erzeugt eine künstliche Landschaft, in der sich die Hand bewegt. Ein Bild der Landschaft wird auf einen Bildschirm projiziert, der wie eine Brille aufgesetzt wird. Da für jedes Auge ein Bild aus einem jeweils ande- ren Blickwinkel erzeugt wird, ergibt sich ein 3D-Ef- fekt. In dieser Studie des Ames Research Centre der NASA ging es in erster Linie darum, zu erproben, wie ein Astronaut einen Außenbord- roboter des Space Shuttle am besten von innen steuern kann. Es existiert allerdings bereits eine Software für die- ses System. Sie simuliert ein Büro in dem man umherge- hen kann. Aus den »Pull down«-Menüs wurden »Push-around«-Menüs, da man sie im Raum herum- schieben kann; ein einzelner Menüpunkt läßt sich einfach mit der Hand herausgreifen

- mit Hilfe des Dataglove.

6

Das Büro der Zukunft? Zu Hause auf der Couch zu sit- zen und den Arbeitskollegen als Strichmännchen via 3D- Brille zu begegnen, ist wohl kaum eine einladende Zu- kunftsaussicht. Für Compu- terspiele und den industriel- len Einsatz tut sich da aller- dings eine ganz neue Per- spektive auf.

Quelle: Scientific American, Oktober ’87

Amstrad in den USA, das war bisher nicht gerade ein Erfolg. Alan Sugar hat seinen Fehler eingesehen. In einem Interview mit Popular Com- 'puting Weekly meint er zum US-Markt: »Sobald man das Wort Computer sagt, muß für den Amerikaner ein Intel 80386-Prozessor drin sein«. Deshalb verkauft er die PCW- Serie (in Deutschland Schneider Joyce) jetzt auch nur noch als elektronische High-End-Schreibmaschi- nen. Nach Sugars Aussage über die USA munkelt man in Insiderkreisen, daß es viel- leicht schon Anfang näch- sten Jahres einen 80386-AT von Amstrad geben wird - auch in den USA. Zum briti- schen Markt kommentiert Sugar allerdings ganz an- ders: » Hier zählt nur der Preis«. Demnach wird dort der erwartete 386er nicht un- bedingt auf den Markt kommen.

Quelle: Popular Computing Weekly vom 2. Oktober 1987

Computer Misere in der Fleet Street

Peter Hillmore, britischer Journalist, der unter anderem zu Weltruf gelangte, durch die Veröffentlichung der Ge- schichte des Live-Aid-Kon- zerts innerhalb von 48 Stun- den nach dem Ereignis, und durch seine ständigen Be- richte im »Observer«, macht sich lustig über die Einfüh- rung von Computern in den großen britischen Zeitschrif- tenverlagen. Keiner der Ver- lage aus Londons berühmter Verleger-Straße, die in die Computertechnik einstiegen, bekamen ihre Systeme zum Laufen. Meistens funktio- nierten die Neuerrungen- schaften erst, wenn die Firma auf ländliche Gebiete aus- wich. Warum, das weiß heu- te noch keiner so genau. Die Anlagen der Sunday Times liefen einigermaßen, solange überall ein Drahtverhau her- umhing. Als mit moderneren Geräten auch dieses letzte

‚Manko beseitigt wurde, ging

nichts mehr. Der Daily Tele- graph hatte ein ganzes Spe- zialistenteam zur Beseitigung der EDV-Probleme angeheu- ert. Erst als die Redaktion auf eine der kleinen friedlichen Inseln umzug, lief alles rei- bungslos - die Spezialisten hatten plötzlich nichts mehr zu tun. Die Redaktion des Observer sollte von London nach Battersea umziehen - da war nur ein Problem: Das Haus war noch nicht über- dacht. Das Management war trotzdem bereit, die Journali- sten in das unfertige Gebäude zu schicken. Das geschah dann aber doch nicht, denn die EDV-Experten meinten, daß die Computer viel zu empfindlich dafür seien. Quelle: MacUser Oktober ’87

Glückliche Heirat Neuerdings erscheinen Fir- menverbindungen der Com- puterbranche unter der Ru- brik »Just Married«. Nach- dem die Oktober-Ausgabe der »MacUser« unter dieser Überschrift den Firmenzu- sammenschluß von Scientific Micro Systems und Levco be- kanntgegeben hatte, erschien tatsächlich zwei Wochen dar- auf unter den Kleinanzeigen im Daily Telegraph eine ent- sprechende Meldung. Das Werk eines Computerfreaks oder das der neuen, fusio- nierten Firma?

Quelle: Daily Telegraph, Wochenend- ausgabe Mitte Oktober

Neues zu Multitasking

Paul Bailey von Digital Rese- arch gab in einem Interview bekannt, daß mit dem neuen Concurrent DOS 386, Ver- sion 2.0, bis zu 256 Program- me gleichzeitig laufen und 16 Terminals betrieben wer- den können - und das auf einem Standard-AT mit 80386-Prozessor. Ende des Jahres soll C-DOS 386 dann auch voll kompatibel zu MS- DOS 3.3 sein, also DOS 3.3-Tasks auf seriellen Ter- minals unterstützen. C-DOS 386 V2.0 ist nur eines der vielen Multitasking-, bezie- hungsweise Multiuser-Syste- me für 386-ATs, die dieser Tage angekündigt wurden oder bereits erhältlich sind. Anzeigen mit Hersteller- adressen findet man zur Zeit en masse in den US-amerika- nischen PC-Zeitschriften. Quelle: Interview in Datawelt, Oktober

’87, Anzeigen in Byte, PC-Resource, und andere

Computer-Aids Virusprogramme werden in der Computerbranche schon fast gehandelt wie Aids. So spricht zum Beispiel das P.M. Computerheft bereits

‚von Risikogruppen und zi-

tiert lakonisch die Bayerische Hackerpost: »Entweder wer- den die Laufwerke keusche, oder wir leben mit der Seuche!«

Quelle: P.M. Computerheft November ’87

2,2 Gigabyte auf einer Kas- sette von der Größe einer Zi- garettenschachtel

...ist die neueste Errungen- schaft im Bereich der Spei- chermedien. Endlich werden die Tape-Backups den Fort- schritten des Diskettenmark- tes nahegebracht. Mußte man sich bisher mit den Backups großer Harddisksystemen mit Unmengen umfangreichen kopierten Tapes herumschla- gen (meist nicht mehr als 100 MByte pro Band), kann man sich die Arbeit des Bänder- schleppens jetzt sparen. Eine einzige Kassette nimmt nun 2,2 Gigabyte an Daten auf. Eine Kassette bekommt man übrigens ungeprüft schon für unter 30 Mark. Geprüft kostet das Stück etwa 200 Mark - immer noch billiger als CD- ROMs und außerdem wieder löschbar. Vielleicht ermög- licht diese neue Technik end- lich auch den dreisten Hackern, wirklich alle Daten aus einem Mainframe-System herauszuziehen.

Quelle: m + s-Pressekonferenz auf der Systems ’87 in München.

Info: m + s Elektronik, Nordring 55, 8751 Niedernberg, Tel.: 06028/404-0

Die deutsche Bundespost im Kreuzfeuer

Ganz aus dem Schlamassel kommt die Post wohl nicht mehr heraus - jedenfalls was die Kritik angeht. Die Datenschleuder (CCC) über den Vorgang, von der Post ein Modem installieren zu lassen: »Man beginnt sich. der Ansicht zuzuneigen, daß unter den Urahnen der Post- beamtenschaft zwar nicht der Erfinder des Rades zu finden ist, möglicherweise aber der Erfinder der Bremse.«

Quelle: aus einem kopierten Auszug der Datenschleuder; wird vermutlich auch in »Die Hackerbibel, Teil er- scheinen, die gerade in Arbeit ist.

(Manfred Kohlen/as)

Dos 2'88

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139 BASIC für blutigeLaien 19,80 229 Prakt. Einf. in LISP 29,80 eeeenenentternen ern en 194 Das C-Anwenderhandbuch 29,80 231 8088/8086 Masch.Sprache 29,80 kai MOLNBINEET 4 ta aan ea nee 200 FORTH-Anwendungen 49,00 232 PROLOG-Handbuch 29,80 202 UNIX Grundlagen und Anwendungen 39,00 233 PROLOG-Anwendungen 29,80

217 Künstliche Intelligenz 19,80 222 Praktische Anwendungen mit Sinclair QL MSX Tips und Tricks

234 LOTUS 1-2-3 Anwendungen 29,80 235 GOETHE Utilities 69,00

LE TIER TI Lo} Lieferung per Nachnahme oder Vorkasse aut Ing. W. Hofacker GmbH Bitte liefern Sie mir noch: Postscheckkonto München, Nr. 15 994-807, Tegernseer Str. 18 NERRUISEETTEN SD i D-8150 Holzkirchen/Obb. ®.

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In Österreich: ERB-Verlag Amerlingstr. 1 A-1061 Wien Tel.: 0222/56 62 09 % In der Schweiz: TANATEK AG Rainweidstr. 9 CH-6330 Cham Tel.: 042/ 36 50 10

Aktuelles

BR wi Der PC ASI-00

9 glänzt durch Mini-Abmessungen und Mini-Preis

Mini-PC zum Mini-Preis

Die äußerst kompakten Ab- messungen von 26x 26x8 cm, ein geringes Gewicht von 4 kg und last not least ein sensationeller Preis von nur 849 Mark zeichnen den PC ASI-009 des taiwanesichen

Wordstar 4.0 Extra

Micropro stellt mit Wordstar 4.0 Extra eine neue Variante des Altvaters der Textverar- beitungsprogramme vor. Für 1490 Mark bekommen Sie ne- ben dem eigentlichen Editor Mailmerge, Index, Adreßver- waltung (Daten können aus anderen Datenbanken impor- tiert werden), Inhaltsver- zeichnis sowie eine deutsche und eine englische Recht- schreibhilfe. Die deutsche Korrekturhilfe umfaßt 90000 Wörter. Bei der Trennung werden auch deutsche Beson- derheiten berücksichtigt, wie zum Beispiel die Verände- rung zum »kk« bei »ck« oder »ff-f« bei »ff« (in Schiff- fahrt).

Als »Extra« ist in das Paket das Programm Starpublisher

Herstellers Aquarius aus.

Um diese minimalen Abmes- sungen zu erreichen, verwen- det der ASI-009 hochinte- grierte ICs, arbeitet mit ein oder zwei 720-KByte-Disket- tenlaufwerken im 3 V/2-Zoll-

integriert. Dabei handelt es sich um ein Desktop Publis- hing-Programm mit Proportional- und Mehrspal- tendruck und Funktionen zum Einbinden von Grafiken in den Text. Die mitgeliefer- ten Druckertreiber arbeiten mit allen gängigen Druckern zusammen - unabhängig, ob Matrix- oder Laserdrucker. Die Grafiktreiber sind für alle PC-Standards (von CGA über VGA bis Wyse) vorhanden. Wer schon eine ältere Version von Wordstar besitzt, der be- kommt für 390 Mark ein Up- date auf das neue Wordstar 4.0 Extra.

(rg/hg)

Info: Micropro, Widenmeyerstr. 6, 8000 München 22, Tel.: 089/220687

Turbo Pascal Utilities

Mehr als 300 Routinen um- faßt das Paket Turbo Profes- sional 4.0. Für 295 Mark wer- den die Funktionen von Tur- bo Pascal 4.0 um so sinnvolle Routinen wie BCD-Arithme- tik, virtuelle Windows und lange Strings, um nur ein paar zu nennen, erweitert. Umfangreiche Beispiele er- läutern die Routinen. Turbo

8

Professional wird mit doku- mentiertem Sourcecode und ausführlichem englischen Handbuch geliefert. Ab An- fang 1988 gibt es für 50 Mark ein deutsches Update.

(rg/hg)

Info: Enz EDV-Beratung GmbH, Wetterauer Str. 12,

6380 Bad Homburg 6,

Tel.: 06172/46485

Format (ein Laufwerk in der Grundausstattung) und be- sitzt nur einen quer liegen- den Steckplatz. Doch nicht nur an den Steckplätzen, auch am Arbeitsspeicher wurde gespart. Lächerliche 256 KByte werden in der Grundausstattung angeboten, die sich jedoch nachträglich auf den vollen Betrag von 640 KByte aufrüsten lassen.

Die Geschwindigkeit des PC ASI versöhnt wieder mit dem mageren Speicherausbau, denn der 8088-Mikro- prozessor des PC arbeitet mit einer sehr hohen Taktfre- quenz von 10 MHz. Damit dürfte der ASI-009 zu den schnellsten PCs auf dem Markt gehören.

Auch bei den Schnittstellen dachte man großzügig. Eine parallele Schnittstelle für den Druckeranschluß und zwei serielle Schnittstellen (bei- spielsweise für Maus und

Grafik-Bibliothek

Ab sofort ist es wieder ein wenig leichter geworden, Pro- gramme aus den USA zu be- ziehen. SOS hat den Vertrieb der Produkte von Metagra- phics übernommen.

Als erstes wird für 395 (in der Version für Turbo Pascal, Tur- bo C und Zorland C) und für 695 Mark (für Microsoft C, Microsoft Pascal, Microsoft Fortran, Lattice C, Metaware C, Metaware Pascal und La- hey/RM/IBM Professional

Unicomal für PSI/2

Neben der Comalversion 2.10 für MS-DOS-Computer gibt es jetzt eine Variante für PS/2-Systeme. Sie entspricht prinzipiell der Version 2.10, unterstützt aber zusätzlich VGA-Grafik. Wer Comal prin- zipiell kennenlernen will, dem sei hier noch einmal die Databox zur Ausgabe 11’87 von DOS International emp- fohlen. Auf der Diskette fin- den Sie eine Demoversion von Unicomal.

(rg/hg)

Info: Unicomal, Derek Betz, 2270 Utersum, Tel.: 04683/500

Akustikkoppler) stehen zur Verfügung.

Die Grafik des PC ASlI ist Hercules- und CGA-kompati- bel, so daß sich sowohl ein Monochrom-, als auch ein Farbmonitor anschließen läßt. Ein Monitor ist im Lie- ferumfang des ASI-009 aller- dings nicht enthalten.

Der PC ASI wird ohne jede Software ausgeliefert. Für ei- nen Aufpreis von etwa 180 Mark ist jedoch die MS- DOS-Version 3.21 mit GW-Ba- sic erhältlich.

Nach dem DOS-Punktekata- log erzielt der PC ASI-009 karge 11 DOS-Punkte auf- grund des sensationellen Preises, jedoch ein fantasti- sches Preis-/Leistungsverhält- nis von 13 DOS-Punkten pro 1000 Mark.

(ma)

S-Trading, Lohweg 18, 8057 Eching, Tel. 0893/191772

Fortran) Metawindow angebo- ten. Mehr als 200 Prozeduren für Grafikanwendungen bietet das Programm, wobei alle gängigen Grafikkarten unter- stützt werden. Druckertreiber gibt es für Epson, IBM und diverse Laserdrucker. Wichtig für Programmierer ist die Tat- sache, daß die Einbindung in eigene Software lizenzfrei ist. (tg) Info: SOS Software Service GmbH,

Alter Postweg 101, 8900 Augsburg, Tel.: 0821/571081

Grafik für Farsight

Seit November gibt es für 455,89 Mark eine Grafikkom- ponente als Ergänzung der integrierten Software Far- sight.

Damit ist die Tabellenkalku- lation nun auch im Grafikbe- reich völlig Lotus-kompa- tibel.

Es werden alle gängigen Gra- fikkarten unterstützt.

(tg/hg) Info: A.+L. Meier-Vogt, Im Späten 23,

CH-8906 Benstetten/ ZH, 0041-1/7003037

DOS 2'88

SERVICE

WIR BIETEN BEIDES!

® Modula-2; Die Bibliothek der Superlative für große, netzwerkfähige Applikationen unter MS-DOS heißt Modula-2 Advanced Library/Net und kostet 4500,- DM. Nur einige Stichworte: Netzwerkfähige ISAM mit File- und Record-Locking, Datenbankbrowser, Masken- und Menügenerator, Hilfefenster, Makros, Grafiktreiber, Druckformulare, Modem-Unterstützung, Desk Accessories. All dies selbstverständlich im Source-Code und frei von Run-Time-Lizenzen. Mit dieser Umgebung können Sie getrost auf programmierbare Datenbanken und 4GLs verzichten - Sie bekommen deren Mächtigkeit, büßen aber nicht die Vorteile einer modernen, modularen Sprache ein. Nähere Informationen und Demo-Diskette auf Wunsch. Ferner im Angebot: Compiler für alle wichtigen Systeme, und Bibliotheken zu allen Anwendungsgebieten. Fordern Sie unseren Katalog an!

® Pascal: Wir haben mehr als 60 Toolboxes für Turbo Pascal zu den Stichworten: 8087, BCD, BIOS-Calls, Basic-Konverter, Bildschirmsteuerung, DOS-Calls, Debugger, Desk Accessories, Disassembler, Disk Cache, Echtzeitanwendungen, Editor, Expanded Memory, Extended Memory, FFT, Formulargenerator, GEM, Grafik, Hochauflösende Karten, ISAM, Kommunikation, Kurvenanpassung, Lernprogramme, Linker, Makros, Maskengenerator, Menüs, Multi-Tasking, Netzwerk, Numerik, Optimierung, Optimizer, Plotter, Profiler, Programmgenerator, RS232, SQL, Simulation, Sortieren, Statistik, TSRs, Zeichensätze. Weitere Pascal- Compiler für MS-DOS, 80386, UNIX, VMS u.a. Detaillierte Beschreibungen in unserem Katalog.

LOGITECH mm 99

WILKEN & SABELBERG

> Software GbR

Software Service GmbH Alter Postweg 101, 8900 Augsburg [3 N [4 L&EWE Telefon 0821/57 1081

Aktuelles

Multiuser-Multitasking- Betriebssystem von Digital Research

»Concurrent DOS 386« heißt die neueste Concurrent- DOS-Version von Digital Research, die ausschließlich auf PCs mit Intels 80386-Prozessor läuft. In der Redak- tion wurde das neue Betriebssystem bereits auf dem PS/2-Modell 80, dem Compaq Deskpro 386 und dem Acer 1100 erfolgreich getestet.

Concurrent DOS 386 ist zu der MS/PC-DOS-Version 3.3 voll kompatibel, bietet aber echtes Multitasking, indem es den virtuellen Modus des 80386.

Arbeitet Concurrent DOS 386 auf einem System, das nur aus einem 386er-PC besteht, so lassen sich bis zu vier Be- nutzerebenen (Tasks) in vier verschiedenen Bildschirm- fenstern gleichzeitig verwal- ten. Dadurch können auf dem Computer vier verschiedene Programme zugleich abiau- fen. Dem Anwender steht es frei, die Größe der einzelnen Taskfenster beliebig zu be- stimmen und zwischen den Tasks per Tastendruck mit [Ctrl-1], [Ctrl-2], [Ctrl-3] und [Ctrl-4] hin- und herzuschal- ten.

Doch Concurrent DOS 386 ist nicht nur ein Multitasking- Betriebssystem, sondern un- terstützt auch den Multiuser- Betrieb. Dazu werden an den Computer, auf dem Concur- rent DOS 386 läuft, über eine serielle Multiport-Karte meh- rere Terminals angeschlos- sen. Die Kommunikation zwischen dem Hauptrechner und den Terminals erfolgt mit einer für serielle Schnitt- stellen hohen Datenübertra- gungs-Geschwindigkeiten von 19,2 oder 38,4 KBaud. Durch die Ankopplung der Terminals an einen PC mit Multiuser-Betriebssystem ent- steht ein Verbund, in dem sich jedes Terminal wie ein vollwertiger PC in einem

Die Applikationen »glauben«, Sie arbeiten in einem Netzwerk,

Netzwerk verhält, so daß auch alle gängigen MS- DOSE ikationen auf den Terminals wie auf echten PCs funktionieren (Bild).

In einem System mit Haupt-

rechner und Terminals unter-

stützt Concurrent DOS 386 bei entsprechender Anzahl von Terminals bis zu 255 Tasks. Die Terminals vom Typ Wyse 60 gestatten sogar die

Bearbeitung zweier paralleler .

Tasks, sofern es die Kapazität des Hauptrechners zuläßt. Bei maximal 255 Tasks kön- nen unter Concurrent DOS 386 theoretisch 255 Anwen- der gleichzeitig arbeiten. Die- se Zahl hat jedoch nur stati- stischen Wert, weil mehr als zehn Anwender mit der ent- sprechenden Anzahl von Tasks die Rechengeschwin- digkeit für einen einzelnen Task so drastisch vermin- dern, daß sie deutlich unter die er eines PC mit 4,77 MHz Taktfrequenz sinkt. Im Singletasking-Be- trieb beeindrucken die Lei- stungen von Concurrent DOS allerdings voll und ganz. Hier läßt sich das Betriebssy- stem durchaus mit MS-DOS, OS/2 und PC-MOS verglei- chen, wenn es nicht sogar schneller ist.

Concurrent DOS 386 verlangt einen Arbeitsspeicher von mindestens 512 KByte und verwaltet einen maximalen Arbeitsspeicher von 4 GByte (4096 MByte). Wenn erforder- lich, simuliert Concurrent DOS 386 auch bis zu 8 MByte

(später 32 MByte) Zusatzspei- cher nach der EMS-Spezifika- tion, so daß sich Programme wie Lotus 1-2-3, die diesen Standard unterstützen, opti- mal einsetzen lassen.

Für den